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Schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch zu erfüllen – das ist die Aufgabe der ASB-Wünschewagen. Seit 2014 bringen engagierte Samariterinnen und Samariter mithilfe des ausschließlich aus Spenden finanzierten Projekts Menschen am Ende ihres Lebens gut umsorgt noch einmal an ihren Lieblingsort.
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Manifesta 16 Ruhr 2026 announces urbanist Josep Bohigas as First Creative Mediator
News, 11 October 2024
Related to Manifesta 16 Ruhr
Manifesta 16 Ruhr, taking place in 2026 in Germany’s North Rhine-Westphalia, has selected the Catalan architect and urbanist Josep Bohigas as its First Creative Mediator.
Bohigas will start working this autumn on creating an urban vision which is part of the pre-biennial research process. The urban vision strives to analyse the present and historical situation of the Ruhr area from an urban, peripheral perspective to create connectivity between public spaces which are in constant transformation. The Ruhr area has always been one of the most important East-West trade corridors in Europe due to its central continental location. The urban vision is a site-specific research contextualised by current geo-political developments, such as the rise of populism and the impact of neoliberal restructuring after the fall of the Iron Curtain.
It will examine the effect of the changing world orders from a regional as well as global perspective, including investigating how new identities can be formed in post-industrial landscapes and can find new urban solutions to the shifting social fabric.Josep Bohigas has been selected to become the First Creative Mediator of Manifesta 16 Ruhr based on his contribution to urban changes in creating alternative solutions for social cohesion and oversaturated urban spaces in Barcelona and its metropolitan region, which could serve as an inspiration for the Ruhr area (such as the concept of the Superblocks).
Was sind Superblocks?
Superblocks (auf Katalanisch „Superilles“) sind urbane Zonen, die mehrere Stadtblöcke umfassen und das Ziel haben, den Verkehr, insbesondere von Autos, drastisch zu reduzieren. Sie schaffen stattdessen mehr Platz für Fußgänger, Radfahrer und gemeinschaftliche Aktivitäten. Das Konzept transformiert öffentliche Räume, indem es Straßen, die früher dem Autoverkehr vorbehalten waren, in Parks, Plätze oder Fußgängerzonen umwandelt. Diese Transformation fördert soziale Interaktionen, reduziert Umweltverschmutzung und unterstützt eine nachhaltigere Stadtentwicklung.
Rolle bei der Manifesta 16 Ruhr 2026
Als First Creative Mediator der Biennale bringt Josep Bohigas seine Erfahrung mit diesem Konzept ein, um eine urbane Vision für das Ruhrgebiet zu entwickeln. Ziel ist es, die besonderen Herausforderungen und Potenziale dieser postindustriellen Region anzugehen:
- Schaffung von Konnektivität: Öffentliche Räume, die oft fragmentiert sind, sollen neu miteinander verbunden werden, um soziale und kulturelle Begegnungen zu fördern.
- Transformation des sozialen Gefüges: Superblocks könnten dazu beitragen, neue Identitäten und Nutzungsmöglichkeiten für die vom Strukturwandel geprägte Region zu schaffen.
- Nachhaltige Stadtplanung: Das Konzept könnte als Vorbild dienen, um den Raum lebenswerter zu gestalten, weniger von Autos dominiert und stärker auf Gemeinschaft fokussiert.
Bohigas’ Ansatz umfasst eine umfassende Analyse der aktuellen städtischen und geopolitischen Kontexte, um das Ruhrgebiet als Modell für eine zeitgemäße urbane Transformation zu präsentieren. Dies schließt die Auswirkungen von Populismus, Neoliberalismus und postindustriellem Wandel in den Planungsprozess ein.
Die Umsetzung von Superblocks in einer Region wie dem Ruhrgebiet, das historisch stark von Industrie und Verkehr geprägt ist, könnte neue Maßstäbe für die Gestaltung von postindustriellen Stadtlandschaften setzen.
Der Mülheimer Künstlerbund (MKB) ist eine Vereinigung von Künstlerinnen und Künstlern in Mülheim an der Ruhr. Die Mitgliederzahl beträgt 1051. Der MKB hat eine Geschäftsstelle im Kulturort Villa Artis / auch genannt Villa Schmitz-Scholl in der Ruhrstraße 3, im Herzen der Kunststadt Mülheim an der Ruhr. Hier gibt es keine Aufnahmebeschränkungen, und sowohl Schüler, Kunststudenten als auch Spätberufene sind herzlich willkommen, sich einzubringen. Regelmäßig finden Künstlerstammtische statt, und es werden Kunstexkursionen und Kooperationen organisiert. Der MKB veranstaltet außerdem Kunstevents wie die “Mülheimer Kunsttage” und beteiligt sich an den Offenen Ateliers in der Stadt Mülheim. Eine traditionelle Veranstaltung des MKB ist die jährliche “Winter-Accrochage”, bei der Kunstwerke verschiedener Künstlerinnen im Atelierhaus in der Ruhrstraße 3 ausgestellt werden. Während der Accrochage wird täglich neu gehängt, und es werden Werke in Anwesenheit des Publikums präsentiert. Einige der regelmäßig ausgestellten Künstlerinnen des MKB sind:
- Hans Arts
- Heidi Becker
- Manfred Dahmen
- Aliv Franz
- Janina Funken
- Martin Sieverding
- Lukas Benedikt Schmidt
- Klaus Wiesel
- Cornelia Wissel
- Ali Yadegar-Youseffi
- Brigitte Zipp
Zusätzlich zu diesen Mitgliedern gibt es zahlreiche Gäste und Gästinnen, die ihre Werke ebenfalls präsentieren. Die Ruhr Gallery / Galerie an der Ruhr in der Kunststadt Mülheim an der Ruhrstraße 3 bietet eine großartige Gelegenheit für Sammler und Kunstfreunde, Kunstwerke direkt von den Künstlern zu erwerben und sich in Ruhe in den Ateliers, Depots und Ausstellungsräumen umzusehen. Der Eintritt ist frei, und Freunde sowie Gäste sind stets willkommen2.